Infos und Tipps:

Materialschädlinge

Zu dieser Gruppe zählen Insekten,
die Materialien, pflanzlicher oder tierischer Herkunft, schädigen können.
Selbst in kleiner Anzahl können sie erhebliche Schäden verursachen.

 

Käfer

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Speckkäfer
(Dermestes spec.)
Der Speckkäfer ist ein typischer Allesfresser.
Er kann große Materialschäden anrichten und Allergien auslösen.
Tipp:
Beseitigen Sie mögliche Befallsherde wie:
verlassene Vogelnester, Steinmarderbauten und eingeschleppte Knochenreste ihrer Haustiere.
   
gefleckter Pelzkäfer
(Attagenus pellio)
Der Pelzkäfer ist ein klassischer Materialzerstörer und bedingt schädlich.
Wertvolle Pelze sollten immer vor Käferbefall geschützt werden.
Tipp:
Beseitigen Sie mögliche Befallsherde wie
verlassene Vogelnester, da sie zahlreichen Ungezieferarten Unterschlupf gewähren.
   

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Kabinettkäfer
(Anthrenus verbasci)
Der Kabinettkäfer ist bedingt schädlich.
Sie gehören zur Familie der Speckkäfer.
Tipp:
Ermitteln Sie die Befallsquelle im Haus oder im Freien.
Oftmals sind auch hier verlassene Vogelnester die Ursache für ein vermehrtes Auftreten dieser Materialschädlinge.
   
Messingkäfer
(Niptus hololeucus)
Der Messingkäfer ist schädlich, da sie als Allesfresser große Materialschäden anrichten.
Vorsicht beim Kauf von Altbauten!
Tipp:
Ein im Wäschekorb vergessenes Kleiderstück kann die Befallsquelle des Messingkäfers sein.
   
  Moderkäfer
(Lathridius bergrothi)
Moderkäfer sind als Materialschädlinge schädlich. Sie sind aber gute Indikatoren für einen gesundheitsschädlichen Schimmelbefall.
Tipp:
Ohne die dauerhafte Beseitigung von Feuchtigkeit wird die chemische Bekämpfung von Moderkäfern nur eine zeitliche "Schönheitsoperation" bleiben.
   
  Parkettkäfer
(Lyctus linearis)
Der Parkettkäfer ist als Materialzerstörer schädlich.
Seine Anwesenheit wird oft erst bemerkt, wenn die Holzsubstanz bereits zerstört ist. Die Fraßlöcher weisen, im Unterschied zu anderen Holzschädlingen, franselige Ränder auf.
Tipp:
Kleinere Holzskulturen können im Backofen bei etwa 80° Celsius vorbeugend auf Holzschädlinge behandelt werden.
   
Hausholzbock
(Hylotrupes bajulus)
Dieser Holzbock ist als Materialzerstörer schädlich.
Je jünger das Holz ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit des Befalls. Er befällt ausschließlich Nadelholz.
Tipp:
Verwenden Sie zum Bauen nur mit Holzschutz imprägniertes oder resistentes Holz.
   
 
Holzwespe
(Siricidae)
Die Holzwespe ist als Materialzerstörer bedingt schädlich.
Sie sind ausschließlich in ländlichen Gebieten anzutreffen.
Tipp:
Holzwespen sehen mit ihrem stachelförmigen Hinterteil zwar sehr bedrohlich aus, sind für den Menschen aber völlig ungefährlich.
   
 
  Holzwurm
(Siricidae)
Die Larven des Totenuhrkäfers heißen Holzwürmer.
Holzwürmer sind als Materialzerstörer schädlich.
Sie kommen in altem, abgelagerten Holz wie Möbeln und Skulturen vor.
Tipp:
Sollten Sie eine Sauna im Haus haben, dann können Sie darin die Hitzebehandlung von befallenen Möbelstücken vornehmen.
   
 
  Holzameise
(lasius fullginosus)
Die Holzameise ist als Materialschädlinge schädlich. Sie zersetzen organische Stoffe und können Holzkonstruktionen zum Einsturz bringen.
Tipp:
Einzelne Ameisen sind oft die Vorhut von Hunderten. Ameisen unbedingt sofort ins Freie befördern.

Hausholzbock
Holzwespe
Holzwürmer
Holzameise
Motten

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Kleidermotte
(Tineola biselliella)
Diese Motten sind als gefürchtete Materialvernichter zwar schädlich, doch sie greifen die gesundheit des Menschen nicht an.
Tipp:
Einen Schutz vor weiterem Mottenfraß erreichen Sie, indem Sie befallene Kleidungsstücke mindestens 3 Tage lang bei -18 C in der Tiefkühltruhe einfrieren.
 
Silberfische

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Silberfische
(Tineola biselliella)
Als Materialzerstörer sind sie bedingt schädlich. Sie sind nur in der beizfreien Periode ein Problem, da sie viel Feuchtigkeit brauchen.
Tipp:
Als Köder für die nachtaktiven Silberfischchen legen Sie einen mit Gips bestreuten feuchten Baumwolllappen aus und schütteln ihn am Morgen im Freien aus.
  Das Bildmaterial unterliegt dem Copyrigt der Bayer AG.
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